SanDrachen …not a dragon at all

15Jan/123

There is progress now!

Damit ihr wisst worum es geht erstmal ein Video ;-) .

Ich muss immer weinen. Weils so schön ist. Und weil Robbie und Mark sich so lieb haben. Weil die Tatsache, dass die 5 da zusammen auf der Bühne stehen auch sagt "Alles ist möglich". Und das stimmt. Alles ist möglich.

Besonders eine Zeile aus dem Song geht mir nicht mehr aus dem Kopf: "There is progress now, where there once was none". Man könnte nicht besser in einen Satz fassen, wie ich mich im Moment fühle. Es passiert so unfassbar viel und ich meistere so viel und wachse an den Herausforderungen, die die letzten 2 Jahre an mich gestellt haben. So vieles, was ich nie für möglich gehalten hab geht jetzt.

Ich hab fast 20 Kilo runter seit September. There is progress now.
Ich hab angefangen Sport zu machen. There is progress now.
Ich kann meinen Körper wieder akzeptieren. There is progress now.
Ich hab gelernt alleine zu sein. There is progress now.
Ich renne nicht mehr vor jedem Konflikt davon. There is progress now.
Ich baue die Mauer ab, die mich 10 Jahre vor Verletzungen schützte. There is progress now.
Ich spüre meine Gefühle wieder. There is progress now.
Und manchmal kann ich sogar darüber sprechen. There is progress now.
Ich habe weniger Angst vor Menschen. There is progress now.

Standing on the edge of forever. At the start of whatever.

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7Sep/1111

1 Jahr “Endlich ich”

Vor wenigen Tagen habe ich mit meinen Mädels 1jähriges gefeiert. 1jähriges Rettungsjubiläum. 1jähriges "ich muss an mich denken"-Jubiläum. 1jähriges "ich schaffe das alleine"-Jubiläum. Beim Schreiben dieser Zeilen spüre ich schon wieder die Tränen in mir aufsteigen.

mourn @ adviceforallmychildren

Ich trauerer auch nach einem Jahr noch. Doch Vorsicht, das ist leicht missverständlich. Ich trauere um mich. Ich trauere um meinen ruinierten Körper. Ich trauere um 10 ungelebte Jahre. Ich weine eine Träne für jede Narbe. Die körperlichen und die seelischen. Ich bedauere mich nicht und ich empfinde kein Selbstmitleid. Es ist mehr Abscheu und Unverständnis, dass ich empfinde wenn ich auf die Sandra zurückblicke die ich 10 Jahre lang war. Ich trauere um die verlorene Zeit und die verpassten Erlebnisse. Um die Erinnerungen die ich nicht habe und nicht nachholen kann.

Ich bin heute ein glücklicherer Mensch. Ich habe viel Spass. Gehe aus. Trinke. Feiere. Aber ich weiss auch, dass ich 30 bin, nicht 20. Ich weiss auch, dass ich doppelt so viel wiege wie vor 10 Jahren. Das hält mich nicht vom Spass haben ab. Aber es sticht manchmal. Und das Wissen, dass ich niemandem außer mir die Schuld geben kann macht es nicht leichter.

Ich bin aber auch dankbar. Wären nicht 2 ganz besondere Menschen in mein Leben getreten wäre ich heute noch in der selben Situation. Und manchmal wenn ich mit den Mädels zusammensitze ist alle Trauer weg, ich schaue meine 2 Freundinnen an, lächle und fühle nichts außer Dankbarkeit. 10 Jahre Isolation lehren auch Dankbarkeit für Freundschaft. Dass Freundschaft das Wichtigste im Leben ist weiss man umso mehr, je länger man alleine war (trotz Beziehung).

Mädchen: You are my No. 1 priority. Never forget!

Bildquelle: adviceforallmychildren

23Jan/111

Learn to walk away

Learn to walk away

This. Ich hab 10 Jahre gebraucht um das zu lernen. Beziehungsweise 10 Jahre, um den ersten Schritt auf dem Weg zu machen. Aber das räumliche weggehen war nur der erste, der einfache, Schritt. Zum Weggehen gehört aber auch mit der Vergangenheit abzuschliessen. Die gemachten Fehler zu erkennen, draus zu lernen und dann neu zu beginnen. Auf diesem Weg gehe ich seit 5 Monaten jeden Tag einen kleinen Schritt.
Manchmal hänge ich der verlorenen Zeit hinterher, manchmal bereue ich. Aber meistens gehe ich weiter.

Quelle: adviceforallmychildren

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16Jan/114

Be the change

Be the change @ adviceforallmychildren

Bisher habe ich 2 große Änderungen in meinem Leben bewirkt. Es gab natürlich schon viel mehr Veränderungen, aber die meisten passierten einfach, weil die Zeit sich nunmal weiterdreht. Abitur, Studium, Ausbildung, Beruf - alles unausweichlich.

Aber die bewussten, großen Veränderungen... davon gab es nicht viele.

Quit smoking

2003 hab ich nach 8 Jahren Kettenrauchertum von einem Tag auf den anderen aufgehört. Ich habe Wochen im Vorraus das Datum festgelegt, wann ich aufhöre und das dann durchgezogen. Das macht mir Mut, denn offensichtlich gibt es irgendwo in mir Willensstärke. Ich habe damals im IOFF-Forum einen Thread gefunden, wo Leute von Ihren Erfahrungen berichteten und plötzlich war einfach das TSCHAKKA-Gefühl da.

Quit Beziehung

2010 habe ich nach 10 Jahren meine Beziehung beendet. Das war viel schwerer als das mit dem Rauchen. Und auch wenn ich diese Entscheidung bewusst getroffen habe und diese Veränderung selbst bewirkt habe - alleine hätte ich das nie geschafft.

Next up: Love yourself

Eine Veränderung steht noch aus... um das Ziel allerdings zu erreichen müssen erst die Kilos purzeln. Derzeit lese ich alles was mir zu dem Thema Abnehmen in die Finger kommt, habe einige Erfolgsgeschichten täglich vor Augen, aber ich warte auf das TSCHAKKA-Gefühl. Vielleicht muss ich wirklich früher anfangen.

Accept the situation, envision the change, be the change.

Quelle: adviceforallmychildren

17Apr/100

Von Mauern

Eigentlich find ichs ganz gut, wenn man sich schützt. Wenn man eine Mauer baut, die von keinem Rammbock und keiner Kraft eingerissen werden kann. Wenn man gut geschützt leben kann und das ganze Übel der Welt vor der Mauer bleibt.

Nur manchmal ist es bedauerlich, dass man auch all die Schönheit der Welt mit aussperrt.

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